Sours auf Abwegen: Obstbrand

Welche Bar traut sich eine Cocktailkarte ohne einen Caipirinha oder Margarita herauszugeben? In der (zweierlei) breiten Bevölkerung sind die Begriffe „Cocktail“ und „Sour“ geradezu deckungsgleich. Etwas tiefer lässt der Whisky Sour als einer der Drinks zum Einstieg des aufstrebenden Hobbymixologens blicken. Doch auch fernab der bekanntesten Vertreter finden sich einfache und dennoch absolut empfehlenswerte Sours.„Sours auf Abwegen: Obstbrand“ weiterlesen

3-mal Sherry für die schwülen Tage

It’s too darn hot! Der Jazzklassiker bringt das Gefühl dieses drückenden Spätsommers in eine klagliche Atmosphäre. Zu heiß für Party, zu schwitzig für Dates, zu schwül für Geselligkeit. Doch statt eines konditionierten Griffs zum Rumbereich der Bar für Mojito, Daiquiri und co, wird heute das Altherren-Image von Sherry aufpoliert. Aber nein, diese urigen Sherrygläser bei„3-mal Sherry für die schwülen Tage“ weiterlesen

Schnellschüsse: Gemüsesäfte

Ein Vorteil von Getränken liegt in ihrer spontanen Verfügbarkeit. Und genauso spontan wie so manche Flasche geöffnet ist, ergießen sich hier die Gedanken zu jenen. So kam es heute zu einem spontanen Gemüsesaftkauf im lokalen Denn’s. Wie ein Insider-Witz kommen wir bei besonders heißen Sommertagen zu unserer glorreichen Mission, etwas zu verkosten, um das wir sonst einen großen Bogen gemacht hätten. Von Hanfsmoothies, Fermentaten und der Baggerladung Erde im Gesicht. Ein Lifestylebericht.

Die Negronihaltung: Arrack Negroni

Ob Mezcal, Bourbon oder ganz klassisch Gin, ob weißer oder roter Wermut, selbst der Campari kann mit Suze oder ähnlichem Ersatz finden. Irgendwie ist der Negroni mehr eine Geisteshaltung als ein Drink. Schon oft wurde dieser Dreiteiler beleuchtet und dekonstruiert. In dieser fortlaufenden Serie werden wir uns explorativ (sprich trinkend) in das Feld der italienischen„Die Negronihaltung: Arrack Negroni“ weiterlesen

Shou: Smoove Cocoa

Nunja, irgendwie steh ich auf Kriegsfuß mit Suggestivmarketing und Lifestyleprodukten. Aber irgendwie schaff ich es doch immer wieder, bei einem Händler zu bestellen, der genau das beides in sich zu vereinen weiß: White2Tea. Designte Verpackungen, hippe Wortspiele, verheißungsvolle Geschmacksversprechungen. Ein kleine Scheibe „Smoove Cocoa“ ist in meiner Tasse, es gibt Shou Pu-Erh im Grandpa-Style. Ob„Shou: Smoove Cocoa“ weiterlesen

Shou Pu-Erh – Kompost-Tee?!

Auch wenn die Teekultur ihren Ursprung in China findet, so hat diese wenig gemein mit westlichem Teekonsum. Schwarztee aus Beuteln, gesüßt und mit Sahne versetzt, in zerbrechlichen Tässchen serviert – das wird man in den belebten Dim Sum Lokalen nicht finden. Prompt werden die Dampfnudeln mit einem gänzlich anderen Tee serviert, der doch auf gewisse„Shou Pu-Erh – Kompost-Tee?!“ weiterlesen

Kickoff: Fließen und verharren

Weil sie beständiger Fluß sind, lassen sich Gefühle nicht anhalten; sie lassen sich also auch nicht „unter die Lupe“ nehmen; das heißt, je genauer wir sie beobachten, desto weniger wissen wir, was wir fühlen. Die Aufmerksamkeit ist schon eine Veränderung des Gefühls. Robert Musil – aus: Mann ohne Eigenschaften Ein ganz natürliches Dilemma des Menschen„Kickoff: Fließen und verharren“ weiterlesen